Freie Zeiteinteilung

Seit ein paar Monaten arbeite ich inzwischen an meiner Diplomarbeit, aber viel geht dabei nicht weiter. Ich habe kurz analysiert, was da eigentlich los ist. Ich kann mich eigentlich gar nicht beschweren. Ich habe freie Zeiteinteilung, keinen Druck, weil ein Projekt fertig werden muss, ich kann vor mich hinarbeiten. Wie ich aber feststellen musste, hat das auch Nachteile.

Bisher war es meine Gewohnheit für eine Prüfung zu lernen. Ich habe also abgeschätzt wie lange ich dafür brauchen würde und habe gelernt. Vor der Prüfung ist es meistens stressig geworden, weil ich mich immer verschätze, aber das war schon in Ordnung so. Ich bin zur Prüfung hingegangen, habe mir eine gute Note abgeholt und hatte ein Erfolgserlebnis.

Das Problem an einer Diplomarbeit wie meiner ist fehlende Zwischenerfolge. Bei freier Einteilung muss ich selbst in der Lage sein einen Fortschritt zu definieren, wenn ich das für meine Motivation brauche. Aber wie definiere ich den Fortschritt? Ich kann ihn oft nicht daran messen wie viel ich gearbeitet habe. Also habe ich angefangen ihn daran zu messen wie viele kleine Arbeitspakete ich erledigen konnte. Dabei definiere ich mir ein Arbeitspaket so, dass es in höchstens einer Woche abgearbeitet ist.

Alles in allem bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es kein Wunder ist, wenn Diplomarbeiten länger als sechs Monate brauchen. Ich habe 5 Monate gebraucht um meinen Rhythmus zu finden und die Tücken der neuen Arbeitsweise zu entdecken.

Diplomprüfung spätestens im Herbst sollte sich doch ausgehen. Ich werde dann berichten wie lange ich tatsächlich für meine Diplomarbeit gebraucht habe.

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