Archiv der Kategorie: Theater der Fachschaft Physik

Theateraufführungen

plakat-theater

Die Theatergruppe der Fachschaft Physik führt wieder auf. Eintritt ist wie immer frei und es lohnt sich wirklich hinzugehen! Nähere Informationen: www.fstph.at/theater

Schlafzimmergäste von Alan Ayckbourn – Theateraufführung

Auch heuer gibt es wieder eine Aufführung der Theatergruppe der Fachschaft Physik. Zum ersten Mal seit langer Zeit werde ich nur als Zuschauerin das Schauspiel genießen. Ich möchte alle interessierten Personen ganz herzlich einladen ebenfalls dabei zu sein. Eintritt ist wie immer frei. Hier ist das Ankündigungsplakat:

Schlafzimmergaeste

Die Theatergruppe der Fachschaft Physik in der jetzigen Form begann im Wintersemester 2007/08 mit den ersten Proben. Am 18. Jänner 2008 gab es die erste Aufführung des Stücks „Der eingebildete Kranke“. Am 23. Juni 2008 folgte die Aufführung von „Ernst sein ist alles“. Seid dem gibt es in regelmäßigen Abständen Aufführungen.

Heimspiel mit Nestroy

Auf den Spuren altwie(d)ner Theaterkultur

(Ein Artikel von Ismene Kolovos, erschienen im htu_info No 06 2011)

Kaum zu glauben, aber es gab eine Zeit, in der der Begriff „Freihaus“ nicht untrennbar mit unserer TU verbunden war. Damals, im 18. Jahrhundert, als die Gründung der Technischen Universität noch in den Sternen stand, war das Freihaus ein ganzer Komplex an Gebäuden, der unter anderem eine Kapelle, Wohnungen, Geschäfte, Wirtshäuser und ab 1787 auch ein Theater umfasste. Dieses Theater, das sogenannte „Freihaustheater“, oder auch „Theater auf der Wieden“, stand damals mitten auf der heutigen Operngasse, zwischen den Hausnummern 23 und 32. Einige Reliefbilder an Häusermauern, aber auch Straßennamen in Wieden erinnern heute noch an das Freihaustheater, wo unter anderem Mozarts Zauberflöte uraufgeführt wurde.

Für uns als Theatergruppe der Fachschaft Physik ist es natürlich ein erhebendes Gefühl, seit einigen Jahren in nächster Nähe dieser geschichtsträchtigen Gründe unsere eigenen Theaterproduktionen auf die Bühne des Treitlhörsaals zu bringen.

Dass wir uns – nach Inszenierungen von Molière, Shakespeare und Wilde – in unserer diesjährigen Saison ein Stück von Nestroy ausgesucht haben, fügt sich nahtlos in unseren geschichtlichen Ausflug: Denn nachdem das Freihaustheater 1801 geschlossen wurde, übersiedelten die Produktionen in das neu erbaute Theater an der Wien. Und genau in diesem Theater – ebenfalls nur einen Katzensprung von unserem Treitlhörsaal entfernt – ergatterte Johann Nepomuk Nestroy 1831 sein erstes Engagement und spielte sich binnen kurzer Zeit in die Herzen des Wiener Theaterpublikums.

Auch seine ersten Erfolge als Autor ließen nicht lange auf sich warten, so kam 1833 „Der böse Geist Lumpazivagabundus“ unter großem Beifall zur Uraufführung, ein Stück, das auch heute noch neben „Der Talisman“ oder „Einen Jux will er sich machen“ jedem Theaterliebhaber ein Begriff ist.

Weniger bekannt, aber nicht minder lustig, ist die raffinierte Verwechslungskomödie „Höllenangst“, in der die Fügung dem armen Schustersohn Wendelin einen Streich spielt und ihn glauben lässt, er hätte seine Seele dem Teufel verkauft. Das Publikum weiß es besser – und amüsiert sich köstlich über den tollpatschigen Protagonisten. Die Komödie, die in Wien zuletzt 2006 im Burgtheater aufgeführt wurde, wird von unserer Theatergruppe seit Anfang Oktober geprobt. Der derbe Humor und die Situationskomik in Nestroys Stück haben uns gleich begeistert und von der ersten Leseprobe an für viel Gelächter gesorgt.

Nestroy stellt uns aber auch vor einige neue Herausforderungen. So war es anfangs für viele ungewohnt, im Wiener Dialekt zu spielen. Auch die typischen Gesangsstücke, die sogenannten Couplets, trieben einigen von uns den Angstschweiß auf die Stirn.

Aber wir lassen uns nicht entmutigen und halten uns streng an Nestroy, der einst sagte:

„Kunst ist, wenn man’s nicht kann, denn wenn man’s kann, ist’s keine Kunst.“

Unsere Theatergruppe hat heuer einige neue Mitglieder dazubekommen, die zum Teil auch gleich mit großen Rollen betraut wurden. Aber auch altbekannte Schauspieler und Schauspielerinnen werden bei unseren Aufführungen in den Rollen der teils liebenswerten, teils bitterbösen, aber vor allem durch und durch wienerischen Charaktere auf der Bühne zu sehen sein.

Unsere Aufführungen werden kurz vor den Osterferien, am 29. und 30. März 2012, jeweils um 19:30 im Treitlhörsaal (Treitlstraße 3) stattfinden. Mehr Informationen werden in den Wochen vor den Aufführungen auf Plakaten sowie auf fstph.at/theater zu finden sein, wo ihr euch übrigens auch demnächst für unsere Mailingliste anmelden könnt. Dann werdet ihr rechtzeitig per Mail an unsere Aufführungen erinnert und seid immer bestens informiert!

Wir freuen uns schon darauf, viele von euch bei einer unserer Aufführungen im März zu sehen!


Theater 2010 – Ein idealer Gatte

Ich spiele ja in der Theatergruppe der Fachschaft Physik mit. Heuer haben wir es wieder geschafft ein Stück im Informatikhörsaal der TU Wien aufzuführen: Ein idealer Gatte von Oscar Wilde. Ich habe die Mrs. Chevely gespielt, also die böse oder besser gesagt zielstrebige :))
Hier ein Bild vom Georg und mir. Georg hat Lord Goring gespielt.

Es war auf alle Fälle sehr lustig und es hat mir wieder einmal so viel Spaß gemacht. Ich hoffe, dass wir bald wieder etwas aufführen können. Ein paar Bilder kann man unter „Theater 2010“ betrachten.

Übrigens, daher kommt der Name dieses Blogs „Laura Cheveley“.

Theater

Nach  langer kreativer Pause, war es am Freitag, 18. Jänner 2008 wieder einmal so weit. Es haben sich viele theaterbegeisterte Menschen gefunden und nach vielen Proben von Molière Der Eingebildete Kranke aufgeführt.  Die letzte Aufführung eines Theaterstücks (Die Physiker) lag ja doch schon etwas länger zurück.

Die Aufführung war ein voller Erfolg. Der Hörsaal 1 im Freihaus war gut gefüllt und es wurde viel gelacht, sogar so viel, dass die Schauspielgruppe selbst lachen musste. Bei der Generalprobe gab es ein paar kleine Probleme mit der Technik, die aber bei der Aufführung schon behoben waren und der Aufführung nichts mehr im Wege stand. Die Highlights des Abends waren eindeutig Meni in seinem rosa Outfit als Louison und Snorre als Apotheker mit seinem Klistier. In meinen Augen waren alle hervorragend. Meine große Bewunderung gilt aber den Hauptrollen Georg und Ismene, die so viel Text zu lernen hatten.

Wir als professionelle Schauspielerinnen und Schauspieler 😉 hatten jedenfalls viel Spaß an der Aufführung und haben deswegen auch schon die nächste geplant. Am 05. Juni 2008 wird von Orcar Wilde The Importance of being Earnest oder auf Deutsch Bunbury aufgeführt. Wir freuen uns wieder auf ganz viele Zuschauerinnen und Zuschauer und werden uns bemühen abermals für gute Unterhaltung zu sorgen.

So ein Theater!

Wie es vielleicht schon manche mitgekriegt haben gibt es seit diesem Semester eine Theatergruppe, die von Physik-Studierenden gegründet wurde. Geplant ist es, dass wir nicht nur einmal etwas aufführen, sondern regelmäßig (zum Beispiel einmal im Semester). Für dieses Wintersemester haben wir uns für das Stück „Der eingebildete Kranke“ von Molière entschieden. Das Stück wurde 1673 uraufgeführt.

In dem Stück geht es um einen Mann mittleren Alters, der sich einbildet krank zu sein. Er will seine ältere Tochter mit dem Sohn eines Arztes verheiraten, damit er leichteren Zugang zur ärztlichen Beratung hat. Die Tochter liebt, wie könnte es auch anders sein,  einen anderen. Zusätzlich ist auch noch eine Stiefmutter im Spiel, die nur darauf wartet, dass der kranke Mann endlich stirbt. Alles in allem ist es eine Komödie. Es wird viel über den Berufstand der damaligen Ärzte gelacht und auch über den Tod.

Es wird schon fleißig geprobt und ausprobiert. Die Aufführung wird am Fr, 18.01.2008 sein. Weiteres wird sicher auf Plakaten angekündigt. Eingeladen sind natürlich alle. Ich hoffe, dass alle Zuschauerinnen und Zuschauer genau so viel Spaß an der Aufführung haben, wie wir jetzt beim proben.